Federico Italiano: Sieben Arten von Weiß. Hanser 2022

Im Gespräch mit Raoul Schrott (Übersetzung) und Jürgen Thaler

Datum

12.05.2022 Donnerstag
12. Mai 2022,
19:30 Uhr

Ort

FLATZ Museum, Dornbirn

Eintritt: 8 EUR (ermäßigt 5 EUR)

Veranstalter

Franz-Michael-Felder-Archiv in Kooperation mit dem FLATZ Museum

Tickets: Link folgt

Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuell geltenden COVID-19-Maßnahmen unter corona-ampel.gv.at/aktuelle-massnahmen/regionale-zusaetzliche-massnahmen/vorarlberg/.

Federico Italiano gehört zu den „stärksten Lyrikern seiner Generation“ (La Repubblica). Seine Gedichte verbinden auf höchst originelle Weise Naturbetrachtung – die Reisfelder seiner Heimat Piemont – mit weltumspannend postmodernen Bildern, in denen exotische Riesenkrabben ebenso auftauchen wie nigerianische Scrabble-Weltmeister. Seine spielerisch elegante Lyrik sucht den Dialog mit anderen Poeten, ob man sich mit Ted Hughes zum Kaffee verabredet oder Joseph Brodsky ein Postskriptum schreibt. Sieben Arten von Weiß versammelt die schönsten Gedichte von Federico Italiano, übersetzt von Jan Wagner und Raoul Schrott, der an diesem Abend unter anderem über die Herausforderungen des Übersetzens von Lyrik sprechen wird.

Neue Reihe
vice versa: Poesie und Übersetzung

„Qualcuno ha visto un giardino nascosto nei tuoi occhi 
una promessa floreale in forma di pupilla, 
una serra in cui sbocciano equinozi.“ Federico Italiano

„Jemand hat in deinen Augen verborgene Gärten entdeckt
die Verheißung von Blumen in Form von Pupillen
und Glashäuser in denen Äquinoktien blühen.“ Übersetzung von Raoul Schrott
 

Federico Italiano Foto © mueck-fotografie

Federico Italiano Foto © mueck-fotografie


Federico Italiano, geboren 1976 in Novara. Lebt als Lyriker, Übersetzer und Herausgeber in Wien, wo er an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften forscht. Seit 2003 hat er fünf Gedichtbände publiziert. Seine Lyrik wurde u.a. mit dem Tirinnanzi-Preis (2020) ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. 2019 gab er mit Jan Wagner die Anthologie Grand Tour. Reisen durch die junge Lyrik Europas heraus.
 

Raoul Schrott Foto © Mathis Beutel

Raoul Schrott Foto © Mathis Beutel

Raoul Schrott, geboren 1964 in Landeck. Lebt im Bregenzerwald. Zuletzt erschienen: Erste Erde (Epos, 2016), Politiken & Ideen (Essays, 2018) und Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal (Roman, 2019). Arbeit am Projekt Atlas der Sternenhimmel. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Peter-Huchel- und Joseph-Breitbach-Preis.

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