Vorarlberger Landesbibliothek
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Das Radio- und Fernseharchiv der Vorarlberger Landesbibliothek


Seit den 1980er Jahren sammelt die Vorarlberger Landesbibliothek systematisch Radio- und Fernsehsendungen mit regionalem Bezug – inzwischen über 260.000 audiovisuelle Dokumente. Die Sammlung dokumentiert Persönlichkeiten, Ereignisse und Entwicklungen in Vorarlberg und in der Bodenseeregion und bietet eine mediale Chronik der Zeitgeschichte bis zurück ins Jahr 1911. Das Archiv ist eine wertvolle Quelle für Forschung, Erinnerungskultur und regionale Identität. Streams sind nur vor Ort zugänglich.

Vorarlberg Heute Zeitmaschine

KI-generiertes Bild mit ChatGPT

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Reisen Sie zurück zu den Anfängen der Vorarlberger Fernsehsendung und erleben Sie 37 Jahre Zeitgeschichte auf einen Klick. Entdecken Sie die umfassende Geschichte von „Vorarlberg heute“ mit allen 12.200 Episoden und 150.000 Einzelbeiträgen – vom Sendestart am 2. Mai 1988 bis heute. Bitte beachten Sie, dass vor dem 25. September 1999 keine Sendungen an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen ausgestrahlt wurden.
Wenn Sie gezielt nach Personen oder Sachthemen recherchieren möchten, nutzen Sie bitte die normale Suchfunktion.

V-Tubes

Thematische Highlights bieten einen strukturierten Zugang zu relevanten Sendungen und ermöglichen zugleich die Entdeckung neuer, bislang unbekannter Inhalte - von aktuellen Journalen in Radio, Fernsehen und Internet, mit Themen wie Nachrichten, Kultur, Sport, Musik, Gesellschaft, Wissenschaft, Literatur und Unterhaltung, bis hin zu Spiel- und Fernsehfilmen, Dokumentationen, Kunst- und Amateurfilmen, Hörspielen, historischen Aufnahmen und Field Recordings.

Ausgewählte Beiträge

Exemplarische und bedeutsame Beiträge zur Vorarlberger Landesgeschichte in Bild und Ton. Berichte von der Lawinenkatastrophe in Blons 1954, die Schiffstaufe der “MS Vorarlberg” in Fußach 1964, die Diskussion über den Abriss der Gulaschbrücke beim alten Bregenzer Bahnhof Ende der 1980er Jahre und der Gewinn der Goldmedaille von Lara Vadlau und Lukas Mähr 2024 bei der Sommerolympiade in Marseille sind nur einige Landmarken in der regionalen Mediengeschichte.

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts sind audiovisuelle Medien zu einer zentralen Quelle für landeskundlich relevante Informationen geworden. Die Vorarlberger Landesbibliothek hat daher in den 1980er Jahren damit begonnen, Radio- und Fernsehsendungen mit Vorarlbergbezug systematisch aufzuzeichnen, zu katalogisieren und dauerhaft digital zu archivieren. Die Sammlung umfasst historische und aktuelle Beiträge aus Fernsehen, Radio und Online-Medien, die sowohl Sachthemen als auch Persönlichkeiten mit Bezug zu Vorarlberg behandeln. Darüber hinaus werden exemplarisch auch Inhalte zum Bodenseeraum und den angrenzenden Regionen dokumentiert, um die kulturelle Verflechtung widerzuspiegeln.

Die archivierten Materialien ermöglichen eine einzigartige mediale Chronik der gesellschaftlichen und zeitgeschichtlichen Entwicklung Vorarlbergs. Neben Nachrichten, Kultur- und Wissenschaftsberichten sowie dokumentarischen und künstlerischen Filmen bietet das Archiv eine umfassende „Tagebuchfunktion“: Viele Vorarlbergerinnen und Vorarlberger können sich selbst oder ihre Angehörigen in der Berichterstattung wiederfinden, was insbesondere für die Erinnerungskultur von großer Bedeutung ist. Durch die kontinuierliche Sammlung auch älterer Medien konnten historische Berichtszeiträume erheblich erweitert werden. Das älteste dokumentierte Filmmaterial stammt aus dem Jahr 1911.

Mit über 260.000 audiovisuellen Dokumenten ist das Archiv eine zentrale Ressource für Geschichtsinteressierte, Forschende und Kulturschaffende. Aufgrund urheberrechtlicher Bestimmungen sind Audio- und Videostreams ausschließlich an den Besucher-PCs der Landesbibliothek zugänglich. Dennoch ermöglichen bibliographische Informationen – etwa das genaue Ausstrahlungsdatum sowie detaillierte Metadaten zu Sachinhalten und Personen – den Zugang zu Originalmaterialien bei den jeweiligen Produzenten. Das Archiv ist eine unverzichtbare Quelle zur Bewahrung der Vergangenheit und zur Erforschung der regionalen Identität.

Ansprechpartner: Markus Mainetti