Andreas Niedermann: Schreiben – Selbstbild mit Tier / Stephan Alfare: Neuneinhalb Finger

Buchpräsentationen

Datum

13.04.2023 Donnerstag
13. April 2023,
19:30 Uhr

Ort

Jonas Schlössle, Götzis

Eintritt frei!

Veranstalter

Franz-Michael-Felder-Archiv in Kooperation mit der Kulturbühne Ambach, Götzis

Andreas Niedermann Schreiben – Selbstbild mit Tier.
Songdog-Verlag 2022.
Moderation: Ingrid Fürhapter


Rasant, brutal, komisch und witzig erzählt Andreas Niedermann vom gefährlichen und abenteuerlichen Leben eines Getriebenen. Schonungslos ehrlich mit sich und anderen sucht er in dieser Odyssee, die ihn durch Schweizer Städte, durch Wien, Paris, Italien, Griechenland treibt, nach der Gelegenheit, das zu tun, was er will: Schreiben. Aber wie schreibt man? Und vor allem, wie erschafft man eine Situation, die Schreiben erst ermöglicht? Und was soll das überhaupt: das Schreiben? Für wen denn? Wie muss es klingen? Und was ist ein Schriftsteller?

Was immer es war, es forderte von mir, auf die Schnelle zwei Bier zu exen. Andreas Niedermann
 

Andreas Niedermann Foto © Antonia Niedermann

Andreas Niedermann Foto © Antonia Niedermann

Andreas Niedermann, geboren 1956 in Basel. Lebt als Schriftsteller und Verleger in Wien und Wengen. Niedermann debütierte 1987 mit dem Roman Sauser, der ein Underground Bestseller wurde. Seither veröffentlichte er mehrere Romane und Stories, zuletzt den Kriminalroman Blumberg (2018) und die Novelle Das Glück der falschen Fährten (2019).


Pause
 

Stephan Alfare Neuneinhalb Finger.
Dachbuch 2022.
Moderation: Jürgen Thaler


Stephan Alfare ist zurück: Sein neues Werk mit dem sprechenden Titel Neuneinhalb Finger ist ein dunkler, unerbittlicher Episoden-Roman. Im Schatten eines eiskalten Soziopathen und Mörders führt der Autor die tiefen, schmutzigen Abgründe der menschlichen Seele vor Augen: Fünf Künstlerseelen kommen 2006 im Münsterland auf Einladung einer Stiftung zusammen, um dort gemeinsam zu leben und zu schaffen. Rasch wird die Idylle gestört, als zwei Fremde auftauchen. Alfares fesselnder Erzählstil, gepaart mit einer bildhaften, bunt-trockenen, präzisen Sprache, ist durchzogen von surrealen, humoristischen und schonungslosen Gedankenspielen. Nichts für schwache Nerven.

Herr über Leben und Tod zu sein, eine unglaubliche Macht, die einem Mörder einfach so zuwuchs. Stephan Alfare
 

Stephan Alfare Foto © Dachbuch Verlag

Stephan Alfare Foto © Dachbuch Verlag

Stephan Alfare, geboren 1966 in Bregenz. Lebt in Wien. In den 1980er- und 1990er-Jahren bereiste er halb Europa. Danach Sargträger in Wien, seit 1996 freier Autor. Mit über
einem Dutzend Prosa- und Lyrikveröffentlichungen in vier Jahrzehnten ist er ein fester
Bestandteil der österreichischen Literaturszene.

Mit Unterstützung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung

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