Natur lesen - Vom Wildern in Sprachlandschaften: Solvejg Nitzke im Gespräch mit Nicole Dietrich

Es liest Irina Wanka.

Datum

02.04.2020 Donnerstag
02. April 2020,
20:00 Uhr

Ort

Kuppelsaal der Vorarlberger Landesbibliothek

Eintritt frei!

Veranstalter

Franz-Michael-Felder-Archiv

Ein Ringen um Naturnähe zeichnet unsere Gegenwart aus. Als Genre vor 200 Jahren im angloamerikanischen Raum mit Henry David Thoreau groß geworden, birgt Nature Writing politischen Zündstoff. Es verhandelt ökologisches Denken und Umweltbewusstsein, aber auch das Ich in der Welt, die Suche nach Einbettung und Berührbarkeit. Wie erscheint Natur in literarischen Texten? Von welcher Natur wird gesprochen? Fragen um Aneignung und Ausbeutung der Natur werden entlang ausgewählter Textbeispiele von u.a. John Alec Baker, Robert Macfarlane, Nan Shepherd, Adalbert Stifter und Christoph Ransmayr diskutiert.

„Begriffe sind trügerisch wie Wellen. Sie begleiten uns über immense Entfernungen, doch ihre Vergangenheit ist oft unsichtbar“. Robert Macfarlane, Karte der Wildnis
 

Solvejg Nitzke Foto © Pia Kamps

Solvejg Nitzke Foto © Pia Kamps


Solvejg Nitzke, geboren 1985 in Herdecke bei Dortmund. Sie lehrt Literaturwissenschaft an der TU Dresden und ist eine ausgewiesene Expertin, wenn es um den Zusammenhang von Literatur, Landschaft, Klima und Natur geht.



Irina Wanka, geboren 1961 in München, stammt aus einer Schauspielerfamilie und stand bereits als Kind für Luchino Viscontis Die Verdammten vor der Kamera. Heute kennt man sie als Tochter Claudia der Familie Merian oder aus dem Kinofilm Klimt an der Seite von John Malkovich und aus vielen weiteren Film- und Fernsehproduktionen.

Irina Wanka Foto © Erika Hauri

Irina Wanka Foto © Erika Hauri

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